Leben 2.0 · private Community
GEHT SCHON.
Vielleicht funktionierst du längst wieder. Du stehst morgens auf, gehst arbeiten, beantwortest Nachrichten, kaufst ein, regelst Papierkram und kümmerst dich um Dinge, von denen du vorher nicht einmal wusstest, dass du es kannst. Jeden Tag drückst du irgendwie diesen unbeschreiblich schlimmen Trauerschmerz weg und hast Sorge, dass das für immer so weiter geht.
Wenn dich jemand fragt, wie es dir geht, sagst du meistens:
„Geht schon."
Weil die ehrliche Antwort zu lang wäre.
Weil du dieses Gesicht deines Gegenübers längst kennst.
Das leicht angespannte Gesicht deiner Freundin, die dir wirklich helfen möchte und trotzdem nicht weiß, was sie sagen soll. Das Gesicht deiner Kollegin, die mit „Meld dich, wenn du etwas brauchst" die Unterhaltung beendet. Das mitleidige Gesicht von Menschen, die dich lieben und dennoch nicht nachvollziehen können, was gerade in dir passiert.
Also erklärst du immer weniger.
Du erzählst nicht mehr, dass du nachts wach wirst und für einen kurzen Moment vergessen hast, dass er tot ist. Du sagst niemandem, dass du beim Einkaufen plötzlich weinen musstest, weil du nach etwas gegriffen hast, das er so gern mochte — oder weil genau dieser fröhliche Song vom letzten Sommer aus dem Lautsprecher plärrt, der plötzlich einen Mollton hat, den nur du hören kannst. Du behältst für dich, wie wütend dich Paare machen können, die sich beim mühsamen Pärchenabend über irgendeinen belanglosen Quatsch streiten.
Nach außen läuft dein Leben irgendwie weiter.
Innen versuchst du noch immer herauszufinden, wo bei diesem verdammten Ding namens „Neues Leben ohne ihn" eigentlich vorne ist.
Und irgendwann sitzt du abends in dieser Stille und denkst:
Soll das jetzt mein restliches Leben sein?
Du bist nicht bereit, das als Dauerzustand zu akzeptieren, oder?
Ich sage dir ganz ehrlich: Nein, dieser Zustand muss kein Dauerzustand werden.
Gleichzeitig darf aber deine Liebe zu ihm bleiben. Deine Erinnerungen dürfen bleiben. Deine Trauer darf ebenfalls ihren Platz behalten.
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Du musst da nicht allein durch.
„Du und die Community haben mir den Arsch gerettet." — Heike
Und das schrieb sie mir am zweiten Todestag ihres Mannes — dem Datum, an dem Trauer normalerweise wieder mit voller Wucht zurückkommt. Ausgerechnet an diesem Tag schrieb sie: „Ich spüre, dass es Zeit für mich ist, nach vorn zu schauen."
Das ist der Unterschied, den die Frauen in der Community ausmachen.
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Vielleicht willst du ihn überhaupt nicht loslassen.
Musst du auch nicht.
Viele Witwen tragen eine heimliche Gleichung in sich, über die kaum jemand spricht.
„Wenn ich wieder glücklich werde, betrüge ich ihn um unser gemeinsames Leben." „Wenn ich unsere Wohnung verändere, lösche ich ihn aus." „Wenn ich allein verreise, tue ich so, als hätte es unser gemeinsames Leben nie gegeben." „Wenn ich mich irgendwann neu verliebe, ersetze ich ihn." „Wenn ich wieder laut lachen kann, kann meine Liebe zu ihm wohl doch nicht so groß gewesen sein."
Was für eine grausame Idee.
Natürlich kannst du ihn weiterhin lieben und trotzdem wieder lachen. Du kannst ihn vermissen und Pläne machen. Du darfst an seinem Todestag weinen und an einem anderen Tag mit einem Glas in der Hand tanzen, bis dir die Füße wehtun.
Beides darf gleichzeitig wahr sein. Denn deine Liebe zu ihm gehört zu dir. Du weißt doch: „Für Immer!"
Aber dein weiteres Leben gehört dir auch.
In Leben 2.0 triffst du Frauen, die genau diesen scheinbaren Widerspruch kennen und leben. Frauen, die ihren Partner nicht aus ihrem Leben verbannen wollen und trotzdem keine Lust haben, den Rest ihres Lebens im Wartezimmer ihrer eigenen Geschichte zu verbringen.
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Es wird viel leichter, wenn du nicht mehr allen alles erklären musst.
Marion beschreibt einen der wichtigsten Unterschiede so:
„Hier frei reden zu können und Dinge auszusprechen, die ich wahrscheinlich meinem Umfeld nicht erzählen würde, das tut unheimlich gut." — Marion
In dieser Community brauchst du keinen Vortrag darüber zu halten, warum Sonntagmorgen so schwer ist.
Du musst nicht erklären, weshalb du heute voller Kraft bist und morgen kaum aus dem Bett kommst. Niemand wundert sich darüber, dass du mit deinem verstorbenen Partner sprichst, seine Sachen noch nicht anfassen kannst oder dich nach körperlicher Nähe sehnst, aber gleichzeitig bei dem Gedanken an einen anderen Mann zusammenzuckst.
Die Frauen hier kennen das Funktionieren im Job und den Zusammenbruch zu Hause. Sie kennen die Stille am Abend, das schlechte Gewissen nach dem ersten echten Lachen und diese verdammte Angst vor einer Zukunft, die plötzlich nur noch aus Fragezeichen besteht.
Hier darfst du über alles sprechen. Auch über das, was du deinem Umfeld längst nicht mehr erzählst.
Das verändert sogar deine Beziehungen außerhalb der Community. Deine Freundin darf wieder deine Freundin sein. Deine Kollegin darf Kollegin bleiben. Niemand in deinem Leben muss jede Facette deiner Trauer verstehen und auffangen.
Dafür hast du Frauen, die aus eigener Erfahrung wissen, wovon du sprichst.
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Das hier ist kein Stuhlkreis im Warteraum für die Zukunft.
Leben 2.0 ist eine private Online-Community für Witwen, die ihrer Trauer Raum geben und trotzdem wieder nach vorne schauen wollen. Eine Witwenbande zum Pferde stehlen. Bzw. Ponys. Denn das Leben ist doch ein Ponyhof, auch wenn das Pony gerade noch hinter einem riesigen Misthaufen versteckt ist.
Dieser muss leider noch geschaufelt werden. Wie das geht? Dafür musst du noch keinen Plan haben. Aber eins verrate ich dir: Gemeinsam mit der Witwenbande geht es schneller.
Es reicht, wenn du beim Lesen einen Gedanken in dir spürst:
Verdammt, das kann es doch für mich noch nicht gewesen sein.
„Das sind lauter Witwen, die mit ihrer Trauer nicht feststecken bleiben wollen, sondern lebendig sind und nach vorne schauen. Sie trauern, sie haben gute Ideen, sie sind klug, sie finden Lösungen, sie sind herzlich und ehrlich am Austausch interessiert.
Gemeinsam suchen wir unsere neue Persönlichkeit, die eben nicht mehr ein ‚Ich im Wir' ist, sondern ein eigenes, starkes ICH im Leben 2.0." — Susanne
Genau darum geht es:
Wer bist du heute, nachdem aus eurem Wir plötzlich wieder ein Ich geworden ist? Was brauchst du? Was willst du aus eurem gemeinsamen Leben mitnehmen? Was darf sich verändern? Wie kann daraus ein Leben entstehen, das sich wieder wirklich nach dir anfühlt?
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Mehr als 50 Frauen bedeuten mehr als 50 mögliche Antworten.
In Leben 2.0 kommen Frauen mit unterschiedlichen Berufen, Lebensgeschichten, Familienmodellen und Erfahrungen zusammen.
Eine hat Kinder, eine andere lebt allein. Eine führt ein Unternehmen. Eine arbeitet angestellt. Eine musste ein Haus verkaufen, während sie kaum wusste, wie sie morgens aufstehen sollte. Eine kennt sich mit Nachlassfragen aus. Eine hat Weihnachten Nummer drei überlebt. Eine wagt ihre erste Reise allein. Eine andere überlegt gerade, ob sie sich wieder verlieben darf.
Mehr als 50 Frauen sind mehr als 50 Namen in einer Mitgliederliste. Sie sind ein gesammeltes Erfahrungswissen des Verwitwetseins. Ein unbezahlbarer Schatz.
Du musst nicht jeden Fehler selbst machen. Du brauchst dir nicht jede Antwort nachts allein im Internet zusammenzusuchen. Vielleicht hat eine andere Frau genau die Entscheidung bereits getroffen, vor der du heute sitzt. Vielleicht kennt sie die Frage hinter deiner Frage. Vielleicht sagt sie einen einzigen Satz, der etwas in deinem Kopf neu sortiert.
„Gut, dass Du dein Wissen, welches Du Dir damals mühsam aneignen musstest, mit der Gründung der Community weitergibst. Jeder kann sich der Tools bedienen und schauen, was weiterhilft." — Gabriele
Hier gibt es keine einzige richtige Art zu trauern. Zum Glück.
Kein: „Na, ob das mal gut geht?" Wir sind keine Krabben im Eimer — wir stellen dir die Leiter auf, damit du herausklettern kannst.
Dein Weg bleibt aber dein ganz eigener. So einzigartig, wie du bist. Du musst ihn nur nicht mehr vollkommen allein suchen.
Leben 2.0 · private Community
Wenn ein schlechter Tag kommt, weißt du, wohin du damit gehst.
Cornelia schrieb in die Community, dass es ihr gerade nicht gut gehe. Mitten in der Nacht, an einem Donnerstag.
Kurz darauf hatte sie zwei Angebote für persönliche Telefonate und Unterstützung.
Ihre Worte: „Ich hatte geschrieben, dass es mir gerade nicht so gut geht — und hatte gleich zwei Angebote für Telefonate und Unterstützung."
Niemand kann dir versprechen, dass du nie wieder einen furchtbaren Abend erleben wirst. Kein Call der Welt macht den Tod deines Partners ungeschehen. Auch diese Community besitzt keinen Zauberstab, obwohl wir den manchmal verdammt gut gebrauchen könnten.
Was sich verändert, ist etwas anderes:
Du weißt, wohin du mit einem solchen Abend gehen kannst.
Manchmal brauchst du einen Call. Manchmal eine Nachricht. Manchmal eine Frau, die einfach sagt: „Ich kenne das."
An anderen Tagen reicht das Wissen, dass dieser Raum da ist. Auch dann, wenn du wochenlang nur mitliest. Auch dann, wenn du gerade keine Kraft hast, irgendetwas beizutragen. Auch dann, wenn du die Community für eine Weile weniger brauchst und plötzlich wieder vor der digitalen Tür stehst.
Du musst dich nicht rechtfertigen. Egal wie oft du dabei bist — du gehörst ab dann dazu.
Wie sieht es aus? Du hast nicht vor, noch ein weiteres Jahr lang einfach abzuwarten und zu hoffen, dass es irgendwann von alleine besser wird, oder?
Weil eine Sache definitiv nicht stimmt: „Zeit heilt alle Wunden." Nein — du heilst dich. Und mit dem richtigen Wissen und der richtigen Witwenbande geht es wahrscheinlich sogar schneller.
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Kann online überhaupt echte Nähe entstehen?
Karin hat viele Frauen aus der Community während ihrer Mitgliedschaft nie persönlich getroffen.
Bei ihrem Abschied schrieb sie:
„Auch wenn wir uns bisher noch nie persönlich begegnet sind, seid ihr mir durch unsere Gespräche, Nachrichten und Zoom-Calls sehr ans Herz gewachsen." — Karin
Räumliche Nähe garantiert kein Verständnis. Gemeinsame Erfahrung kann es innerhalb weniger Sätze entstehen lassen.
Deshalb findet Leben 2.0 online statt. Die passenden Frauen wohnen selten zufällig in derselben Straße. Online können wir uns trotzdem an einem Sonntagmorgen sehen — egal ob du auf der Couch bist, noch schlaftrunken im Bett oder aus dem ersten Urlaub allein aus dem Café zuschaltest.
Wenn du keine Kraft für einen Live-Termin hast, wartet die Aufzeichnung auf dich.
Leben 2.0 bleibt aber nicht auf dem Bildschirm.
Leben 2.0 · private Community
Aus Onlinekontakten wird echtes gemeinsames Leben.
Einmal im Jahr findet unser großes Communitytreffen in Bad Homburg statt. Dort begegnen sich Frauen, die sich vorher aus Calls und Nachrichten kannten, plötzlich beim Frühstück, beim gemeinsamen Essen, bei langen Gesprächen und bis spät am Abend. Manche treffen sich dort zum ersten Mal und haben trotzdem das Gefühl, eine alte Freundin wiederzusehen. Es ist ein bisschen so wie ein Klassentreffen — mit den Guten.
Dazu kommen jedes Jahr mindestens zwei Retreats auf Zypern. Exklusiv für Mitglieder von Leben 2.0.
Zypern ist kein Trauerseminar mit Taschentuchpflicht. Es wird überraschend viel gelacht. Die Retreats zeigen dir, dass ein neues schönes Leben möglich ist. Wir genießen das Meer, essen gemeinsam, bewegen uns, entdecken neue Seiten an uns — und erleben, dass Trauer und Lebensfreude am selben Tisch sitzen können.
Die Teilnahme sowie Anreise und Unterkunft werden separat gebucht. Zugang ausschließlich für Community-Mitglieder.
Und dann passiert etwas, das ich beim Aufbau gar nicht in diesem Ausmaß geplant hatte:
Die Frauen beginnen, eigenständig miteinander zu reisen.
Frauen planen gemeinsam Urlaube. Sie besuchen sich, machen Ausflüge und verbringen Feiertage miteinander. Selbst für Weihnachten entstehen gemeinsame Pläne, weil niemand automatisch allein zu Hause sitzen muss, nur weil der Mensch gestorben ist, mit dem sie diesen Tag früher verbracht hat.
Mit wem machst du all die Dinge, die früher selbstverständlich zu zweit waren?
Vielleicht findest du in Leben 2.0 eine Frau, mit der du einen Kaffee trinkst. Vielleicht eine, die mit dir nach Zypern fliegt. Vielleicht entsteht eine ganze kleine Bande, mit der du Weihnachten verbringst, weil niemand von euch an diesem Abend allein sein möchte.
Leben 2.0 · private Community
So sieht dein Leben in der Community aus.
DIENSTAG
Wechselnde Gruppen, damit die Gespräche zu deiner Lebensphase passen. Eine jüngere berufstätige Witwe beschäftigt sich häufig mit anderen Fragen als eine Frau im Ruhestand. Auch die Dauer der Trauer verändert die Themen: Eine Frau im ersten Jahr braucht oft etwas anderes als eine, die schon seit zwei oder drei Jahren an ihrem Leben 2.0 baut.
DONNERSTAG
Wissen, Orientierung, Expertinnen. Finanzen, Erbschaft, Rentenansprüche, Nachlass, Gesundheit, Ernährung und all die Fragen, die nach einem Todesfall plötzlich auf deinem Tisch landen.
SONNTAG — 9 UHR
„Immer wieder sonntags." Sonntagmorgen kann eine beschissene Zeit sein. Ab jetzt ist das anders. Wir schauen zusammen auf die vergangene Woche. Jede darf zu Wort kommen. Keine muss. Kamera aus bedeutet: ich höre nur zu.
DAZWISCHEN
Heartbeat und WhatsApp. Der Kanal, auf dem jemand um 23 Uhr „konnte nicht schlafen" schreibt — und Antworten bekommt, die wissen, was das bedeutet.
Die Calls werden aufgezeichnet. Zugang zu einer Mediathek, die seit 2023 wächst. Du musst keinen Termin panisch in deinen Kalender pressen, wenn du an diesem Tag einfach nicht kannst.
Der eigentliche Wert lässt sich kaum in Zoomstunden zählen. Er liegt in der Gewissheit: Ich muss das nicht mehr alles allein sortieren.
Leben 2.0 · private Community
Du musst hier nichts beweisen.
Vielleicht bist du gerade viel zu erschöpft, um dich aktiv einzubringen. Dann hörst du zu. Vielleicht schreiben viele Frauen gleichzeitig und dir wird alles zu viel. Dann legst du das Handy weg. Vielleicht möchtest du erst einmal beobachten. Dann beobachtest du.
„Sprungbrett in ein neues Leben 2.0 im eigenen Tempo, ohne dolles Gezerre und Geschubse und Funktionieren müssen." — Anja
Dein Tempo bleibt deins. Und du wirst die, die du bist. In deiner Geschwindigkeit.
Es gibt keinen Wettbewerb um die schnellste Trauerbewältigung. Keine Pflicht zum positiven Denken. Keine Challenges.
Trauer verläuft nicht linear. Sie hält sich an keinen Stundenplan und schon gar nicht an die Erwartungen anderer Menschen.
Hier darfst du anfangen, wann und wie du gerade bist. Egal ob im Monat drei oder im Jahr drei.
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Aus Überleben darf langsam wieder Leben werden.
„Die vielleicht größte Veränderung für mich besteht darin, dass ich mir als Witwe alles herausnehmen darf und Dana uns darin voller Überzeugung bestätigt. Dass dieser große Verlust auch eine andere Seite der Medaille birgt, nämlich die Chance auf Veränderung und Wachstum, das fühle ich inzwischen auch so." — Anke
Vielleicht beginnt dein Leben 2.0 mit einer großen Entscheidung. Vielleicht beginnt es viel kleiner.
Du sortierst etwas aus, das du nicht mehr brauchst. Du setzt eine Grenze. Du buchst deine erste Reise allein. Du kochst wieder für dich, weil du langsam begreifst, dass auch ein Essen für eine Person ein richtiges Essen sein darf.
Vielleicht verbringst du einen Abend mit anderen Menschen und bemerkst auf dem Heimweg, dass du seit langem tatsächlich eine gute Zeit hattest.
Oder du lachst plötzlich. Richtig dolle, aus dem Bauch heraus. Und zum ersten Mal folgt darauf kein schlechtes Gewissen.
Keiner dieser Schritte löscht deinen Partner aus deinem Leben. Diese kleinen Schritte holen dich zurück in dein Leben 2.0 — das du mehr als verdient hast.
Leben 2.0 · private Community
Woran erkennt man, dass eine Community wirklich geholfen hat?
Vielleicht daran, dass eine Frau sie irgendwann nicht mehr in derselben Form braucht.
Marion schrieb bei ihrem Abschied:
„Ich denke, ich bin ganz gut in meinem neuen Leben angekommen."
Dann: „Dank Dir und der Community habe ich die schlimmste Zeit in meinem Leben gut gemeistert. Zur Zeit bin ich sehr glücklich und zuversichtlich, dass es das Leben wieder gut mit mir meint."
Und schließlich: „Ohne Dich wäre ich nicht so schnell so weit gekommen."
Diese Frauen gehen nicht enttäuscht. Sie gehen weiter.
Leben 2.0 soll kein neuer Warteraum werden, in dem du für immer als trauernde Witwe sitzen bleibst. Die Community darf dich auffangen, begleiten, aufrichten und dir den Rücken stärken.
Irgendwann gehst du von hier aus vielleicht wieder los. Mit ihm im Herzen. Und mit dir selbst zurück im Leben.
Leben 2.0 · private Community
Der Satz, den ich von Frauen gern seltener hören würde.
Tanja kannte meinen Trauerglitzer-Newsletter schon lange, bevor sie sich für die Community entschied.
Später schrieb sie: „Ich hätte viel früher bei euch anklopfen müssen."
Warten ist keine vollkommen neutrale Entscheidung.
Während du wartest, vergeht Zeit. Du triffst weiterhin Entscheidungen über dein Zuhause, deine Arbeit, deine Beziehungen, deine Gesundheit, dein Geld und deine Zukunft.
Gerade im ersten Jahr geschieht vieles zum ersten Mal. Der erste Geburtstag. Weihnachten. Sein Todestag. Urlaube, Hochzeiten, Familienfeste. Und eins verrate ich dir: Das erste Jahr ist magisch, auch wenn es sich erstmal nicht so anfühlt.
Du musst darin nicht alles richtig machen. Du musst aber nicht jede Entscheidung im Blindflug treffen.
Falls du bereits weißt, dass du nicht für immer dort bleiben möchtest, wo du gerade stehst, darfst du anfangen, dich zu bewegen. Auch mit einem winzigen Schritt.
Leben 2.0 · private Community
Ein geschützter Raum bleibt ein geschützter Raum.
Leben 2.0 ist kein offener Internetraum. Neue Mitglieder starten gemeinsam, damit Vertrauen wachsen kann und niemand unbemerkt durch irgendeine digitale Seitentür hereinspaziert.
Wenn die Community wieder öffnet, erfährst du in Ruhe, wie das Kennenlernen und die Aufnahme ablaufen. Bis dahin gibt es bewusst kein Formular und keine Bewerbungsmöglichkeit.
Das schützt die Frauen, die bereits da sind – und gibt den neuen Frauen Zeit, wirklich anzukommen.
Manchmal braucht Sicherheit eben einen Türsteher. In diesem Fall bin das ich.
Leben 2.0 · private Community
Wer diesen Raum hält.
Ich bin Dana.
Als Steffen 2019 starb, ist mein bisheriges Leben implodiert.
Ich war seine Frau und seine Geschäftspartnerin. Wir hatten gemeinsam ein Cateringunternehmen in Berlin aufgebaut. Plötzlich musste ich seinen Tod begreifen, unser Unternehmen abwickeln, Papierkram erledigen und irgendwie weiter funktionieren.
Abends gab es Fertigpizza, Wein und Fernsehen.
Freunde zogen sich zurück. Ich suchte nach Frauen, die mir zeigen konnten, dass nach diesem Verlust mehr möglich ist als bloßes Durchhalten. Als junge Witwe, mit 41, in Berlin. Mit allem, was dazu gehört.
Ich wollte lebende Beweise. Frauen, die sagen konnten: „Ich war da, wo du heute stehst. Und ich lebe wieder. Wirklich."
Diesen Ort fand ich damals nicht. Also habe ich ihn selbst gebaut.
Heute lebe ich auf Zypern. Ich liebe Steffen noch immer. Ich habe wieder einen Partner. Ich arbeite, schreibe, reise, lache und entwickle ständig neue, manchmal ziemlich verrückte Ideen.
Meine Geschichte ist kein Maßstab für deine. Sie ist ein Beweis, dass es ein Leben 2.0 gibt, das vielleicht so gar nichts mit dem Leben 1.0 zu tun hat.
Ich begleite dich nicht als allwissende Retterin. Ich bin die Frau, die ein paar Kilometer dieses beschissenen Weges bereits kennt, eine Taschenlampe in der Hand hält und sagt: „Komm, schau — hier könnte es weitergehen."
Leben 2.0 · private Community
Leben 2.0 passt zu dir, wenn du beim Lesen innerlich nickst.
✓Du möchtest deinen Partner weiterhin lieben und trotzdem wieder ein eigenes Leben haben.
✓Du willst schwere Fragen nicht länger ausschließlich mit dir selbst ausmachen.
✓Du wünschst dir Frauen, die aus eigener Erfahrung verstehen, wovon du sprichst.
✓Du möchtest wieder Freude erleben, ohne dich dafür zu verurteilen.
✓Du suchst Wissen, Orientierung und unterschiedliche Perspektiven.
✓Du möchtest deiner Trauer Raum geben — gleichzeitig soll sie nicht allein bestimmen, wie der Rest deines Lebens aussieht.
✓Vielleicht möchtest du wieder verreisen, hast aber keine Ahnung, mit wem.
✓Vielleicht graut dir vor Weihnachten und vor der Vorstellung, wieder allein zu Hause zu sitzen.
✓Vielleicht fehlen dir Menschen, mit denen du neben der Trauer auch Neugier, Abenteuerlust, Essen, Meer, Lachen und neue Pläne teilen kannst.
Du musst noch nicht wissen, wohin du willst. Es reicht, wenn du spürst, dass du wieder irgendwohin willst.
Und falls du denkst: „Ich bin vielleicht noch nicht so weit" —
Leben 2.0 ist der richtige Raum, wenn du einen sicheren Platz für deine Trauer brauchst und dabei erste Schritte in das neue Leben machen willst. Keine Therapie, keine akute Krisenhilfe — das ersetzt die Community nicht. Beides kann sich aber sinnvoll ergänzen.
Leben 2.0 · private Community
Was Leben 2.0 wirklich ausmacht.
In der Community erhältst du:
- Mindestens 12 Live-Termine im Monat (max. 15 Frauen pro Call — du wirst gesehen)
- Regelmäßige direkte Gespräche mit mir, Dana
- Wissen zu Finanzen, Nachlass, Gesundheit, Arbeit, Identität und Zukunft
- Zugang zu einer Mediathek, die seit 2023 wächst
- Die Community selbst: 50+ Frauen, die genau dasselbe kennen
- Jahrestreffen Bad Homburg (einmal jährlich)
- Exklusive Zypern-Retreats (min. zweimal jährlich, nur für Mitglieder)
- Regionalgruppen mit echten Treffen, Ausflügen, gemeinsamen Wochenenden
- Reisegemeinschaften — für alle, die die Welt weiterhin sehen wollen
- Ein privates Lebensnetzwerk für die Phase, in der dein Koordinatensystem gerade explodiert ist
Der eigentliche Wert lässt sich nicht in Zoomstunden zählen.
Entscheidend ist, dass du schwere Fragen nicht mehr allein beantworten musst.
Leben 2.0 · private Community
Im Moment bleibt die Tür zu.
Das ist kein künstlicher Countdown und kein „nur noch heute“-Theater. Das aktuelle Onboarding ist abgeschlossen.
Wenn Leben 2.0 wieder für neue Mitglieder öffnet, erzähle ich es zuerst im Trauerglitzer-Newsletter.
Bis dahin kannst du hier in Ruhe schauen, ob diese Witwenbande grundsätzlich der richtige Ort für dich sein könnte.
Leben 2.0 · private Community
Was du vielleicht noch wissen willst.
Kann ich mich derzeit für die Community anmelden?
Nein. Das aktuelle Onboarding ist abgeschlossen und die Community ist derzeit geschlossen. Es gibt momentan weder eine Warteliste noch ein Aufnahmeformular.
Wann öffnet die Community wieder?
Einen neuen Termin gibt es noch nicht. Sobald er feststeht, erfährst du ihn über den Trauerglitzer-Newsletter.
Ich bin erst seit kurzer Zeit verwitwet. Ist es zu früh?
Es gibt keine allgemeingültige Mindestzeit. Manche Frauen suchen wenige Monate nach dem Tod Gemeinschaft, andere erst Jahre später. Wenn die Community wieder öffnet, schauen wir beim Kennenlernen gemeinsam, ob Leben 2.0 gerade der passende Rahmen für dich ist.
Ist es irgendwann zu spät?
Nein. Du kannst auch nach zwei, drei oder mehr Jahren feststellen, dass du etwas verändern möchtest. Der richtige Moment beginnt dort, wo du heute stehst.
Muss ich an jedem Call teilnehmen?
Nein. Die Community soll dich tragen und keinen weiteren Punkt auf deiner ohnehin schon viel zu langen Pflichtenliste erzeugen. Du entscheidest selbst, wann und wie oft du dabei bist.
Muss ich viel schreiben und mich sofort öffnen?
Nein. Viele Frauen hören oder lesen am Anfang einfach mit. Du entscheidest, wann und wie persönlich es wird. Niemand ruft dich ungefragt auf.
Ich bin kein Online-Mensch. Kann das trotzdem funktionieren?
Ja. Du brauchst keine Erfahrung mit Online-Communities. Du darfst Leben 2.0 so nutzen, wie es zu dir und deiner Energie passt.
Welche persönlichen Treffen gibt es?
Zur Community gehören reale Begegnungen wie das jährliche Communitytreffen, Retreats und unabhängig organisierte Treffen in Regionalgruppen. Die konkreten Termine und Angebote können sich verändern.
Ersetzt die Community eine Therapie?
Nein. Leben 2.0 ist eine Gemeinschaft, ein Erfahrungsraum und ein Lebensnetzwerk – kein Ersatz für Psychotherapie, psychiatrische oder medizinische Behandlung. Beides kann sich sinnvoll ergänzen.
Was kostet die Community?
Der Beitrag für das nächste Onboarding wird bekanntgegeben, wenn Leben 2.0 wieder öffnet. Vor einer Bewerbung siehst du selbstverständlich transparent, welche Konditionen dann gelten.
Ist die Community nur für Frauen?
Die große Mehrheit der Mitglieder sind Frauen. Es gibt aber auch einen Mann in der Community, der seinen Partner verloren hat. Was verbindet, ist dieser Verlust und der Wunsch, aus dem Danach wieder ein echtes Leben zu machen.
Die Zahlungsabwicklung erfolgt über unseren autorisierten Partner Digistore24.
