
Das erste Trauerjahr: Warum es so brutal weh tut
Wie soll man ein ganzes Jahr überstehen, wenn man den Tod eines geliebten Menschen nicht verkraftet? Du betrittst gerade Trauer-Neuland. Wann ist die Trauer am schlimmsten? Dauert dieser Trauerschmerz für immer an? Und was passiert, wenn du den Tod deines geliebten Menschen einfach nicht verkraftest? In diesem Beitrag findest du ehrliche Antworten von jemandem, der genau da war, wo du jetzt bist.
Das erste Trauerjahr - wann ist die Trauer am schlimmsten?
Ich weiß noch, damals, als ich diesen einen Anruf bekam, in dem mir die Ärztin der Charité in knappen Worten sagte: "Ihr Mann ist vor einer Stunde gestorben." Mit einem Satz stand meine Welt ganz plötzlich still.
Alles andere drehte sich weiter. Nur unser gemeinsames Leben nicht mehr.
Die ersten Wochen und Monate nach Steffens Tod bestanden darin, einfach zu überleben. Ohne Sinn, ohne Zukunft, ohne den Mann, den ich innig liebte, ohne den Mann, mit dem ich meine ganze Zukunft geplant hatte.
Der Verlust fand auf so vielen Ebenen statt. Niemand aus meinem Bekanntenkreis konnte diese Komplexität des Verlustes begreifen. Glücklicherweise hatte noch keiner von ihnen zuvor diese Erfahrung gemacht.
Um meinen Schmerz zu verarbeiten, begann ich diesen Blog und fand meine Verbündeten im Internet: Frauen wie du und ich, die gerade dasselbe durchmachten und genau wussten, was ich gerade fühlte.
Wortlos.
Falls du dich gerade fragst, wann die Trauer am schlimmsten ist? Dann kann ich persönlich sagen: Jetzt. Jetzt im ersten Trauerjahr. Und wie du das überstehst, erfährst du hier.
Wie lange dauert die Trauer um den Ehemann?
Bei mir persönlich hat die schlimmste Phase gut ein Jahr gedauert, aber auch in den zwei Jahren danach hatte mich die Trauer noch eng umschlungen. Nach fünf Jahren kann ich sagen, dass ich frei von Trauer bin. Traurig darüber, dass ich das alles nicht mehr mit Steffen teilen kann, ja. Aber frei.
Die Frauen in meiner Community bestätigen fast alle: Nach etwa einem Jahr wird es spürbar anders. Nicht unbedingt leichter, aber anders. Der Schmerz wird weniger konstant, die guten Momente werden länger.
Aber es gibt keine Stoppuhr. Wer dir sagt, du müsstest nach einem Jahr "drüber weg sein", hat entweder noch nie einen geliebten Menschen verloren oder verdrängt verdammt gut. Mehr dazu habe ich in meinem Beitrag Wie lange dauert die Trauer geschrieben.
Ich hatte keine Ahnung, wie weh diese Trauer tun würde
Genauso wie du bin ich vorher schon durch so viele Tiefen gegangen. Der Tod meiner Mutter, meiner Oma, meiner Großmutter. Diverse heißgeliebte Katzen. Doch das hier war anders. Dieser Schmerz war so körperlich, wie kein Bandscheibenvorfall mit Hexenschuss und gleichzeitigem Bänderriss es je sein konnte.
Wie konnte ich diesem Trauerschmerz entrinnen?
Denn besonders in den ersten Tagen hielt er 24/7 an.
Nur im Schlaf fand ich Ruhe. Wenn ich denn endlich mal einschlief. Doch am nächsten Morgen... oh die süßen Sekunden, bis ich realisierte: Steffen ist immer noch tot.
Für immer!
Hallo, ich bin Dana,
ich bin seit 2019 Witwe und ich habe damals in der Trauer diesen Danachblog ins Leben gerufen. Hier setze ich mich mit allen Themen auseinander, die Trauernde beschäftigen, um ihr neues und ungewolltes Leben zu bewältigen.
Mittlerweile helfe ich tausenden Frauen mit meinen Impulsen, wieder Hoffnung und Zuversicht für ihr neues Leben zu erlangen. Mit meinem monatlichen Newsletter erreiche ich hunderte, mit TikTok tausende trauernde Menschen und schenke ihnen wieder Licht und Zuversicht.

Die Flucht aus dem Trauerschmerz
Manchmal dachte ich, es sei unmöglich, dies noch eine Minute länger aushalten zu müssen. Die mir damals einfachste Lösung wollte ich nicht wählen, doch ja, ich gebe es zu, ich fühlte mich so oft lebensmüde.
Es gab manchmal nur einen einzigen Weg, um aus diesem Trauerschmerz zu flüchten und nur eine Sache schien zu helfen:
Ich verweigerte mich dieser hässlichen Realität.
Denn, verdammt, tat diese Trauer weh. Das Einzige, was zu helfen schien, war für mich, vor der bitteren Trauerrealität zu flüchten:
Was mir im größten Trauerschmerz geholfen hat:
Tränenreich verlor ich mich in Steffens unendlicher Spotify-Playlist und versuchte bei jedem Lied herauszufinden, was er damals wohl dachte, was er gefühlt hatte. Ich schrieb das Indienreisebuch zu Ende, um mich noch mal in der schönsten Vergangenheit mit Steffen zu wähnen. Stellenweise fühlte ich mich dadurch so, als würde Steffen jeden Moment in mein Zimmer kommen, was seltsam beruhigend war. Denkt man doch am Anfang, sie sind nur im Urlaub.
In meinem Tagebuch notierte ich jedes klitzekleine Detail, welches mir zu Steffen einfiel. Minutiös rekapitulierte ich jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, die wir zuvor noch zusammen verbracht hatten. Scheinbar gedankenlos vor sich hingeplapperte Sätze wogen plötzlich tonnenschwer. Die noch so frische Erinnerung an Steffens Krebserkrankung optimierte ich im Krebstagebuch in diesem Blog.
Wichtig war: Kein einziges Detail durfte vergessen werden. Würde ich etwas vergessen, würde Steffen unsichtbar ins Jenseits für immer verschwinden. Durch das Schreiben über all die Details wurde ich gnädig mit mir: Ich hätte nicht mehr tun können, als ich bereits getan hatte.
Das war die allererste Phase und der Beginn meiner Trauerbewältigung. Dies geschah in den ersten vier Wochen nach Steffens Tod. In diesen Wochen zwischen hier und da, als ich bei meinem Papa untergekrochen war, wie ein waidwundes Reh.
Wie fühlt sich der Trauerschmerz an?
Der Verlust eines geliebten Menschen gehört zu den schmerzhaftesten Erfahrungen, die du im Leben durchmachen kannst.
Falls du das als außenstehende Person liest: Dieser Schmerz ist mit nichts vergleichbar. Kein Bandscheibenvorfall, kein gezerrtes Bein, nicht der Tod der Mutter oder der geliebten Haustiere (wobei natürlich Mama und Katze nicht gleichzustellen sind, aber du verstehst was ich meine) waren vergleichbar mit diesem unfassbaren Schmerz.
Der Trauerschmerz fühlt sich an, als würde jemand ständig mit einer glühenden Harke dein Inneres zwischen Herz und Gedärm aufreißen. Wobei diese Wunde natürlich offen ist. Ein konstantes Gefühl von Angst und Beklemmung, welches tief in der Magengrube sitzt. Ein Druck in Höhe der Thymusdrüse. Kein Hunger, ein ständiger Kloß im Hals.
Dabei ist das erste Trauerjahr eine besonders intensive Zeit. In diesem Jahr lernst du halbwegs, mit dem Verlust umzugehen und ein Stückweit das neue Leben zu akzeptieren. Doch zuallererst lernst du zu überleben und einen neuen Alltag zu finden.
Warum tut dieser Trauerschmerz so unfassbar weh?
Es ist unfassbar schwer, in der ersten Phase überhaupt zu atmen. Und das ist kein Scherz. Es fühlt sich an, als würde man selbst innerlich sterben. Kein Wunder, ist doch gerade der wichtigste Mensch für uns gestorben. Der Schmerz will einfach nicht nachlassen. Es ist das Letzte, was du spürst, wenn du einschläfst, und das Erste, was du spürst, wenn du aus der sicheren Welt des Traumes wieder in der Realität ankommst. Das auszuhalten ist schier unmenschlich und man fragt sich oft: Was passiert eigentlich, wenn man den Tod eines geliebten Menschen nicht verkraftet?
Auch wenn manch andere, denen wir begegnen, von uns erwarten, dass wir schnell wieder zurück zum Normalzustand kommen: Das ist einfach nicht möglich. Mit deinem Partner ist auch ein Teil, wenn nicht gar der wichtigste Teil von dir gestorben.
Die Welt da draußen dreht einfach so wie zuvor weiter. Deine Freunde und Bekannten kehren in ihr altes Leben zurück und nur du steckst da fest, in deinem Schmerz und der schönen Erinnerung. Nun ist guter Rat teuer.
Es ist so normal, sich vom Schmerz überwältigt zu fühlen. Nur spricht keiner darüber. Noch heute ist die Bewältigung der Trauer ein Tabuthema. Hol dir Hilfe, um da durchzukommen. Es gibt Trauerbegleiter, Trauergruppen und Therapieangebote. Das Portal von verwitwet.de bringt dich mit anderen in Kontakt, denen Ähnliches passiert ist.
Also meine Liebe, wenn du das Gefühl hast, dass die Trauer dich überwältigt, zögere bitte nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dein geliebter Partner würde nicht wollen, dass du so sehr leidest!
Allein weiterleben nach dem Tod des Partners
Die Vorstellung in den ersten Wochen der Trauer, allein weiterleben zu müssen, war die pure Hölle. Alles schien so sinnlos. Warum tat ich mir das Ganze noch an? Steffen war tot.
Keine Sorge, Liebes, ich kann es absolut verstehen, wenn man den Tod eines geliebten Menschen nicht verkraftet. Ich verstehe, wenn man im ersten Trauerjahr aufgeben möchte. Sich des Lebens müde fühlt.
Wenn einem alles fehlt: sein Leben, seine Zukunft, sein Lebenssinn. Denn das passiert, wenn dein Partner plötzlich stirbt. Dein geliebter Ehemann ist plötzlich verstorben. Wurde einfach so aus dem Leben gerissen, gemeinsam mit allen Plänen, die ihr gemeinsam hattet.
Sich da rauszukrabbeln fühlt sich an, wie eine gigantische Sanddüne hinaufzusteigen. Aber du kannst es schaffen, genau so wie ich! Wie das geht, habe ich auch in meinem Beitrag über Einsamkeit nach dem Tod des Partners beschrieben.
Die Trauerphasen im ersten Jahr
Diese Trauer um den Ehemann tut so weh! Es gibt die verschiedensten Trauerphasen, die man im ersten Trauerjahr durchleben kann, doch eines kann ich dir sagen: Es ist nicht so, wie es im Lehrbuch über Trauer steht.
Wut, Hilflosigkeit, bittere Trauer und Hektoliter vergossener Tränen wechseln sich mit Apathie ab.
Die ersten Wochen und Monate nach dem Verlust sind besonders hart und der Schmerz scheint nicht aufzuhören. Man denkt, diese Trauer dauert für immer und ist seltsam zerrissen zwischen der alten Realität, der alten Energie und der alten Herangehensweise an Probleme, welche plötzlich nicht mehr funktioniert.
Du wirst vergesslich und kannst dich nicht mehr richtig konzentrieren. Und das Schlimmste ist: Man muss ständig weinen. Diese Zeit ist so trost- und hoffnungslos.
Doch noch ist man von dem eigenen Schockzustand geschützt. Besonders die Zeit bis zur Beerdigung hat noch einen Sinn, muss man doch dem geliebten Menschen die beste Beerdigung angedeihen lassen.
Was hilft:
Wusstest du: Dieser Zustand hält nicht durchgängig 24 Stunden an. Es gibt auch Phasen, wo man fast vergisst, was passiert ist. Nutze diese für bürokratische Termine, um Dinge zu organisieren oder sogar Freunde zu treffen. Sage ihnen, dass es dir gerade gut geht und du einmal kurz "normal" sein willst.
Nach der Beerdigung: Für viele ist die Trauer jetzt am schlimmsten
Alles ist erledigt. Manche Menschen möchten, dass du noch im ersten Trauerjahr so schnell wie möglich wieder "normal" wirst. Vielleicht gehst du wieder auf Arbeit. Vielleicht musst du dein ganzes Leben neu erfinden? Dein traumabedingter Schock lässt nach, doch dein Schmerz wird immer schlimmer. Ist das diese Resilienz?
Gleichzeitig begreifst du schmerzlichst, wie viel mehr Verlust mit dem Verlust deines Ehepartners einhergeht. Es ist nicht "nur" dein Ehepartner, bester Freund, Liebhaber, Unterstützer gestorben. Nein: Der einzige Mensch, der dich scheinbar wirklich verstanden hat, ist weg.
Der, mit dem du dich über das hier unterhalten hättest, ist tot. All eure Zukunft, Hoffnung, Wünsche und Träume, zerstört. Für immer. Dieser Schmerz hat so viele Level, das kann kaum einer nachvollziehen.
Was hilft?
Such dir eine Gruppe, die dich versteht. Vielleicht die örtliche Trauergruppe? Oder du hast diese ganz besondere Freundin, die erst nach deinem Verlust wieder aufgetaucht ist, mit der du plötzlich eine ganz neue Connection hast. Rede darüber. Natürlich kann niemand deinen Mann ersetzen, aber jeder seiner Freunde hat ein Fragment von ihm, welches du bei ihnen holen kannst. Hole dir bei Peter den Humor, bei Irene den Austausch, mit Katja gehst du essen. Du verstehst das Prinzip.
Wie überstehst du die persönlichen Feiertage?
Über die Zeit findest du einen Weg, wie du mit deiner Trauer umgehen kannst. Du hast deine Bekannten, die dir helfen, vielleicht eine Trauerbegleitung, kommst in meine Community oder hast einen fantastischen Freundeskreis.
Doch dann gibt es Tage, die pieken sich unaufhaltsam in dein Unterbewusstsein. Im ersten Trauerjahr wirst du leider alles ein erstes Mal durch- und erleben.
Seinen Geburtstag, deinen Geburtstag, Weihnachten, Ostern und euren Hochzeitstag. Alles "gekrönt" von seinem Todestag, der sich jähren wird.
Man möchte weglaufen, es geht aber nicht. Wie ein Crescendo baut sich der Schmerz vor dem Tag auf.
Was hilft?
Deine Vorstellungskraft ist dein größter Feind. In der Vorstellung ist alles viel schlimmer als in der Realität. Deine Angst sind nur Gedanken. Der Tag selbst wird meistens nicht so schlimm, wie du ihn dir vorgestellt hast, weil du vorher schon in Gedanken deine Hölle durchlebt hast.
Sehen wir uns nach dem Tod wieder?
Eine der häufigsten Fragen, die sich die Frauen in meiner Community stellen: "Sehe ich meinen geliebten Partner wieder?" und "Wo ist er jetzt gerade? Kann ich mit ihm Kontakt aufnehmen?"
Zu unvorstellbar ist der Gedanke, dass der Partner für immer weg sein soll. Viele erleben nach dem Tod des Partners Dinge, die nicht erklärbar sind. Nicht-Betroffene tun dies als Fantasie ab.
Diese Erfahrungen können verletzen und sorgen dafür, dass sich Trauernde noch einsamer fühlen als zuvor. Wären mir selbst nicht einige Dinge passiert, die ich mir nicht erklären konnte (Bilder, die plötzlich schief hängen, Wecker, die plötzlich klingeln), würde ich es selbst nicht für möglich halten.
Viele logisch denkende Frauen, die jetzt in meiner Community sind, urteilen seitdem ihr Partner gestorben ist ebenfalls: Da ist noch etwas anderes. Eine Welt dahinter. Hinter der Membran. Ein Ort, wo unsere Partner auf uns warten und uns wiedersehen.
Wenn du an ein Wiedersehen glaubst, kann dir dieser Glaube helfen, den Verlust zu akzeptieren und dich auf die Erinnerungen und die Liebe zu konzentrieren, die du mit deinem geliebten Partner geteilt hast.
Dann doch lieber die Option wählen, dass es ein Leben danach gibt. Denn man verarbeitet die Trauer leichter und stirbt selbst mit einem Lächeln.
Im ersten Trauerjahr nimmt man langsam Abschied
Dieser Abschied ist einer der schwersten Prozesse, da man einerseits nicht Abschied nehmen will, diesen Menschen nicht gehen lassen will. Andererseits wird man irgendwann verstehen, dass ein selbstbestimmtes Weiterleben nur möglich ist, wenn man sein eigenes Leben in die Hand nimmt. Mit dem geliebten Menschen für immer im Herzen.
Um das zu "begreifen" durchlebt man verschiedene Phasen: Von der Verleugnung bis zur Akzeptanz. Vom Festhalten wollen bis zum Loslassen.
Jeder Prozess ist individuell. Jeder trauert anders. Es gibt nicht die Trauer, die gleich verläuft. Jeder bringt eine andere Vorgeschichte mit, verschiedene Bewältigungsstrategien und Glaubenssätze. Diese werden zwangsweise in der Trauer neu überdacht.
Deswegen kann es helfen, sich einer Gruppe anderer Trauernder anzuschließen. Idealerweise Menschen, die ziemlich ähnlich ticken wie du und Feuer im Popo haben.
Verlasse die Gruppe jedoch sofort, wenn dir jemand sagt, wie du zu trauern hast und was du tun "musst". Jeder Rat sollte nur eine Empfehlung sein. Dein Körper weiß sehr wohl, was gut für ihn ist. Du fühlst es, wenn ein Tipp wahr für dich ist.
Und ja, das hier ist vollkommen anders als alles, was du bisher erlebt hast. Und da es so unfassbar anders ist, ist es deine größte Möglichkeit, dich selbst weiterzuentwickeln. Mit der richtigen Hilfe kannst du dich sogar zu einer Version deiner selbst entwickeln, die du nie für möglich gehalten hast. Das nennt sich posttraumatisches Wachstum. Und es ist real.
So kann dir ein Trauertagebuch durch das erste Trauerjahr helfen:
Ein hilfreiches Werkzeug, um diesen Prozess zu unterstützen, ist das Führen eines Trauertagebuchs. Es bietet einen geschützten Raum, um deine ganz persönlichen Gedanken und Gefühle zu ordnen, all die wunderschönen Erinnerungen und Details festzuhalten und den Weg durch die Trauer bewusst zu gestalten.
Auch wenn du denkst, dass du ihn nie vergessen wirst, sind es doch die klitzekleinen Details, die schnell vom Erinnerungstisch purzeln. Und das ist nicht böse gemeint. Aber du weißt, welches Desaster dein Hirn gerade ist, oder?
Mein speziell für dich gestaltetes Trauertagebuch bietet dir auf 170 Seiten in einem gebundenen Buch Platz für:
- Erinnerungen und Geschichten: Halte die wichtigsten Momente und gemeinsamen Erlebnisse fest.
- Geführte Fragen und Reflexionen: Unterstützung durch behutsame Fragen, um den Schmerz zu verarbeiten und Abschied zu nehmen.
- Positive Affirmationen: Ermutigende Worte, die dir helfen, den Alltag zu bewältigen und Hoffnung zu finden.
- Raum für Fotos und Erinnerungsstücke: Schaffe ein einzigartiges Andenken an deinen geliebten Menschen.
Wenn du den Verlust eines geliebten Menschen nicht verkraftest, kann dieses Trauertagebuch dir helfen, deine Gedanken und Gefühle zu ordnen und einen Weg durch die Trauer zu finden. Es begleitet dich durch die schwersten Zeiten und gibt dir die Möglichkeit, die Trauer bewusst zu erleben und zu verarbeiten. Gleichzeitig erschaffst du dir selbst ein Erinnerungsbuch an deinen verstorbenen Partner, welches kaum schöner sein kann. Jede Seite eine Hommage an einen wunderbaren Mann.
Du musst da nicht allein durch:
Der Schmerz im ersten Trauerjahr scheint unerträglich, aber es wird anders. Mit den richtigen Menschen, die dich auffangen, mit dem richtigen Mindset und einem wenigstens auf Sparflamme zündelnden Lebenswillen wirst du das erste Trauerjahr überstehen. Stöber dich durch diesen Blog und hol dir Tipps.
Wenn du Frauen suchst, die genau wissen, wie sich das anfühlt, schau dir meine Online-Community Leben 2.0 an. Und wenn du merkst, dass du eine Auszeit brauchst, gibt es meine Trauer-Retreats auf Zypern.
Es kann wieder gut werden. Anders als vorher, ja. Aber gut.
Häufig gestellte Fragen
Wann ist die Trauer am schlimmsten?
Für die meisten Witwen ist das erste Trauerjahr die intensivste Zeit. Besonders die Phase nach der Beerdigung, wenn der Schock nachlässt und die Realität einsetzt, wird oft als am schlimmsten empfunden. Auch persönliche Jahrestage, Feiertage und der erste Todestag sind sehr belastend.
Wie lange dauert die Trauer um den Ehemann?
Die intensivste Phase dauert bei den meisten Frauen zwischen 6 und 24 Monaten. Aber Trauer hat keine Deadline. Viele berichten, dass es nach dem ersten Jahr spürbar anders wird. Der Schmerz wird weniger konstant, auch wenn er nie ganz verschwindet.
Was hilft im ersten Trauerjahr?
Professionelle Hilfe (Psychotherapie, Trauerbegleitung), der Austausch mit anderen Betroffenen, feste Tagesstrukturen, Selbstfürsorge und das Zulassen aller Gefühle. Schreiben hilft vielen, zum Beispiel in einem Trauertagebuch.
Was passiert, wenn man Trauer nicht verarbeitet?
Nicht verarbeitete Trauer kann sich in körperlichen Beschwerden, Depressionen oder einer anhaltenden Trauerstörung äußern. Die Emotionen verschwinden nicht von selbst. Wenn die Trauer auch nach vielen Monaten dein gesamtes Leben bestimmt, hol dir bitte professionelle Hilfe.
Ist es normal, im ersten Trauerjahr lebensmüde zu sein?
Ja, viele Trauernde kennen dieses Gefühl. Das bedeutet nicht, dass du suizidal bist. Es bedeutet, dass dieser Schmerz gerade unerträglich ist. Wenn du darüber nachdenkst, dir das Leben zu nehmen, ruf bitte die Telefonseelsorge an (0800 111 0 111) oder die Feuerwehr unter 112. Du brauchst dich nicht zu schämen.
Weitere Beiträge, die dir helfen
- Was tun, wenn man den Tod eines geliebten Menschen nicht verkraftet – Ehrliche Wege durch die Trauer
- Einsamkeit nach dem Tod des Partners – Wenn die Liebe deines Lebens stirbt
- Des Lebens müde – Des Lebens müde nach Tod des Partners
- Wie lange dauert die Trauer – Ein ehrlicher Blick auf die Trauerjahre
- Trauerbegleitung – Wie ich dich auf deinem Weg begleiten kann








Hallo,
ich habe die ersten Blogs gelesen und finde mich einfach in deinen Worten wieder.
6 Wochen sind es her , dass mein Partner durch einen unverschuldeten Autounfall ums Leben gekommen ist.
Jetzt habe ich mir dein Trauertagebuch bestellt und hoffe dass es mir etwas helfen wird.
Liebe Grüße
Liebe Jessi, wie furchtbar!
Alles Liebe für dich – das Trauertagebuch kann dir durch deine Trauer helfen.
Liebe Grüße, Dana
Hallo liebe Dana und Community,
heute vor vier Wochen habe ich die schlimmste Nachricht meines Lebens erhalten. Der Arzt in der Klinik teilte mir mit, dass mein Mann es leider nicht
geschafft hätte – ich habe seine Worte jetzt noch im Ohr, und werde sie nie vergessen können. Ich konnte und wollte nicht glauben was er da sagte – ich war komplett fassungslos!
Mein Mann sollte doch am nächsten Tag wieder nach Hause kommen!!!?
Das konnte und durfte einfach nicht wahr sein!
Nach fast einundvierzig Jahren soll ich meine große Liebe 💘 Jürgen, meinen Fels in der Brandung, mein Mann, der immer da war, wenn ich und meine Kinder ihn brauchten, mit einem Herzen, groß wie ein Scheunen Tor verloren haben.
Bevor ich ihn kannte, hätte ich nie genau definieren können, wie mein Traummann eigentlich aussehen könnte…..
„Er“ war es!!!💕💕
Mit all seinen Ecken und Kanten, mit seinem kritischen Geist, mit seiner Intelligenz und mit seinem unverwechselbaren Charakter und Charme.
Und für mich der best aussehende Mann dazu!
Er war mein Traummann!!!
Ich vermisse ihn unendlich, und fühle mich, als hätte mir jemand mein Herz und mein Innerstes rausgerissen.
Morgen bekomme ich seine Urne, und ich habe Angst davor! Aber ich möchte, dass „Er“ nach Hause kommt!
Ich weiss nicht, wie ich das alles durch und überstehen soll??? Ich bin einfach nur am Anschlag. Alles hat an Bedeutung für mich verloren – auch ich selbst, denn „Er“ ist nicht mehr da!
P.S. Vielleicht hilft mir Dein Blog ja ein wenig!?
Liebe Birgit, es tut mir so schrecklich leid, dass dir das widerfahren ist. Dieser Schock ist unermesslich furchtbar. Ich drücke dich sehr und hoffe, dass dir der Blog ein bisschen hilft. Gut, dass dein Jürgen nach Hause kommt und wie schön, dass du die Urne bekommst. Ganz viel Kraft für dich! Fest gedrückt, Dana
Liebe Dana, ich danke Dir sehr für Deine Wünsche an mich!
Birgit
Hallo Dana, meine Frau ist im Juni bei einem Motorradunfall ohne selbstverschulden verstorben (38). Sie war die Liebe meines Lebens und meine Seelenverwandte. Versuche jetzt da Leben mit unseren 2 Teenie Töchtern irgendwie zu schaukeln. Finde Trost und Verständnis in deinen Worten, s geht mir auch als Mann in vielen Punkten gleich, ich glaube hier gibts keine Unterschiede. Danke dass du so offen kommunizierst das Hilft. Danke und Grüße Martin
Hallo Martin, mein tief empfundenes Mitgefühl. Das ist einfach furchtbar. Froh, wenn ich ein bisschen helfen kann. Stöbere dich durch und abonniere den Newsletter, der hilft auch ein bisschen. Ganz viel Kraft dir/euch. Dana
Hallo ich heiße Michaela und ich habe vor einem Monat meinen geliebten Mann Mario verloren, wir waren Radfahrern und er ist umgefallen und war sofort tot.Ich weiß einfach nicht wie ich ohne ihn nach 40Jahren Ehe weiterleben soll,er fehlt mir soooo sehr und ich sehe keinen Sinn mehr in meinem Leben.
Was für ein Schock! Mein tief empfundenes Mitgefühl. Abonniere dir den Newsletter, ich hoffe, er kann dir ein bisschen helfen: https://www.danaheidrich.com/newsletter